Ein Schwertransport zur Förderung der lokalen Geschichte
GRUBER Logistics wollte einen persönlichen Beitrag zu einem Projekt von großer lokaler Bedeutung leisten: dem Bunker Museum in Toblach. Direkt an der Staatsstraße zwischen Innichen und Toblach gelegen, ist dies der einzige von über 350 in Südtirol errichteten Bunkern, der in ein Museum umgewandelt wurde, das einer bis vor kurzem noch „geschlossenen“ Grenze gewidmet ist. Im Laufe seiner über 80-jährigen Geschichte hat dieser Bunker das bewegte 20. Jahrhundert mit seinen Weltkriegen unbeschadet überstanden und blieb bis in die 1990er-Jahre aktiv, als er während des Kalten Krieges als Militärstützpunkt diente.
Heute ist es dank der Arbeit des Vereins Pro-Historia unter der Leitung von Museumskurator Curt Covi möglich, dieses in seinem alten Glanz wiederhergestellte Bauwerk auf einem Museumsrundgang zu besichtigen, der die wichtigsten Etappen nachzeichnet. Angesichts der Bedeutung für die lokalen Gemeinschaften und die Region Südtirol trat GRUBER Logistics als Sponsor für den Transport des Panzers auf, der bis 1993 fester Bestandteil der ursprünglichen Bewaffnung des Bunkers war und nun endlich an seinen ursprünglichen Standort zurückgekehrt ist. Der Panzer wurde auf der Straße von Piacenza nach Toblach transportiert und erforderte aufgrund seiner imposanten Abmessungen den Einsatz eines Gruber-Spezialfahrzeugs für Schwertransporte.

„Wir sind GRUBER Logistics dankbar, dass sie an uns und unser junges Projekt geglaubt haben“, erklärt Curt Covi. „Die Präsenz dieses Panzers im Inneren des Ausstellungsbereichs des Bunkers wird uns dabei helfen, zu veranschaulichen, wie trennend Grenzen bis vor kurzem noch waren. Damit hat sich GRUBER Logistics für das europäische Einigungsprojekt eingesetzt, dessen greifbarstes Zeichen eben offene Grenzen sind – ein grundlegendes Element nicht nur für ein international tätiges Transportunternehmen, sondern umso mehr für uns Bürger.“
„Als tief in der Region verwurzeltes Unternehmen konnten wir dem Projekt, das Herr Covi ausschließlich mit Spenden und der Hilfe von Freiwilligen vorantreibt, nicht gleichgültig gegenüberstehen. Wir freuen uns, zu einem so wichtigen Anliegen beigetragen zu haben, damit die Geschichte unserer Region nicht in Vergessenheit gerät, sondern neu entdeckt und für Menschen aller Altersgruppen zugänglich gemacht wird“, so Michael Gruber, Leiter der Abteilung Schwertransporte bei GRUBER Logistics, der den Transport des Panzers leitete.
Besuchen Sie die Website, um mehr zu erfahren: http://www.bunkermuseum.net
